Energie sparen

Der nächste Winter kommt bestimmt und auch der Klimawandel nimmt zu. Somit ist und bleibt das Thema Energie sparen eines der wichtigsten unserer Zeit. Trotz Urlaub, Ferien und Sommerloch – Energie sparen im Haushalt geht uns alle an.

Doch welche Möglichkeiten habe ich, um das Vorhaben Energie sparen umzusetzen? Im folgenden Beitrag zeigen wir Möglichkeiten auf, wie du Strom sparen kannst und geben Tipps für einen effizienten Umgang mit Energie im Haushalt.

Wie kann man Energie sparen?

Glaubt jemand, dass die Strompreise signifikant sinken werden? Wir nicht. Darum heißt es nach wie vor – Energiesparen ist wichtig. Es bedeutet: Geld sparen und die Umwelt zu schonen. Wo wir alle jeden Tag Energie sparen können, ist das eigene Zuhause. Immer noch existieren in vielen Haushalten Quellen für einen hohen Energieverbrauch und verbunden damit entsprechend hohe Stromkosten

Energie sparen

In Küche, Bad, Wohnzimmer oder im Heizungsraum gibt es einige Möglichkeiten zum Strom sparen – und zwar durch ganz einfache Methoden. So lassen sich beispielsweise in der Küche allein durch das Verändern eigener Verhaltensmuster bis zu 30 Prozent Strom einsparen. Dabei geht es um den Umgang mit Geräten wie dem Wasserkocher, dem Backofen und dem Kühlschrank. 

Auch im Rest des Hauses oder der Wohnung verbirgt sich Sparpotenzial – und zwar durch die Nutzung anderer Geräte, den Austausch alter Geräte oder auch durch einfache Verhaltensänderungen. 

Wenn du weniger Energie verbrauchst, heißt das nicht nur, dass du Geld sparen und die Umwelt schützen kannst. Es gibt noch weitere Vorteile: Jede Kilowattstunde Strom, die nicht verbraucht wird, senkt den Gaseinsatz für die Stromversorgung. Das bedeutet mehr gespeichertes Erdgas für den kommenden Winter und weniger CO²-Ausstoß für die Beschaffung von neuem Erdgas.

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Was verbraucht am meisten Strom im Haushalt?

Unsere modernen Kommunikations- und Unterhaltungsgeräte – wie Fernseher, Computer und Spielekonsole – verursachen einen erheblichen Stromverbrauch in unseren Haushalten. Sie sind in der Regel für fast ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich. 

Daher ist es ratsam, auf energieeffiziente Geräte umzusteigen, um weniger Strom zu verbrauchen und die Kosten zu senken. Außerdem lohnt es sich nachts einfach bei aller Unterhaltungselektronik den Stecker zu ziehen, damit die Geräte nicht für Updates und Co. unbemerkt Strom nutzen. 

Energie sparen Stromfresser

In einem Haushalt gibt es aber noch weitere Stromfresser, wie zum Beispiel alte „weiße“ Haushaltsgeräte, zu denen Waschmaschinen, Kühlschränke und Gefriergeräte gehören. Nach etwa 10 bis 15 Jahren solltest du den Kauf eines neuen Geräts in Betracht ziehen, um Energie zu sparen.

Auch eine alte Heizungspumpe kann zum Stromfresser mutieren. Der Austausch gegen eine hocheffiziente Pumpe würde in einigen Fällen den Stromverbrauch um bis zu 90 Prozent senken. Du siehst – Haushalte bieten eine Menge Potenzial, um Strom einzusparen.

Stromverbrauch senken: Stromfresser im Haushalt entlarven

Um den Stromverbrauch zu senken, lohnt es sich, nach Stromfressern im eigenen Haushalt Ausschau zu halten. Für einen ersten Überblick haben wir dir hier die Haushaltsgeräte mit einem hohen Stromverbrauch aufgelistet.

StromfresserStromvebrauch pro Jahr
alte Heizungspumpen600 – 800 kWh
Elektroherd445 kWh
Gefrierschrank415 kWh
Kühlschrank330 kWh
Beleuchtung330 kWh
Wäschetrockner325 kWh
Geschirrspüler245 kWh
Waschmaschine200 kWh
Fernseher160 kWh
WLAN-Router im Homeoffice135 kWh
(Durchschnittswerte)

Anhand dieser Aufstellung kannst du die Stromfresser in deinem Haushalt identifizieren. Wer es ganz genau wissen möchte, hat die Möglichkeit, sich im Baumarkt für wenig Geld ein Strommessgerät zu besorgen und den Stromverbrauch einzelner Geräte damit zu messen.

In manchen Bundesländern kann man sich das Gerät auch ausleihen – zum Beispiel in den Energieberatungsstellen der Verbraucherzentrale. Stellst du bei deinen Messungen fest, dass deine alten Geräte tatsächlich deutlich mehr Strom verbrauchen im Vergleich zu einem neuen Gerät aus dem Handel, lohnt es sich, über einen Austausch nachzudenken.

Energie Spar Potenzial finden

Bei den meisten Stromgeräten ist der zu erwartende Stromverbrauch unter den Produkteigenschaften angegeben. Aber Vorsicht: Eine Studie zeigt, dass der angegebene Energieverbrauch bei neuen Geräte nicht immer dem tatsächlichen Verbrauch entspricht.

Dieser übersteigt in manchen Fällen den wahren Stromverbrauch vieler Geräte um bis zu 30 Prozent. Die Studie konnte nachweisen, dass sowohl normale Haushaltsgeräte als auch professionelle Elektrogeräte für Gewerbe und Industrie wie zum Beispiel Kühl- und Gefrierschränke in der Realität oft einen deutlich höheren Stromverbrauch aufweisen.

Das bedeutet – es gibt in manchen Fällen nur eine kleine Abweichung zwischen deinen alten und den neuen Geräten. Daher musst du nicht pauschal alle alten Geräte austauschen. Dennoch hast du die Möglichkeit, Strom zu sparen – und zwar, indem du ein paar Gewohnheiten änderst und hilfreiche Gadgets nutzt

Welche Möglichkeiten zum Energie sparen im Haushalt gibt es?

Ein großes Thema beim Energiesparen sind Zeitschaltuhren. Sie können sowohl bei der Heizung als auch bei der Warmwasserbereitung eingesetzt werden, um die Energieeffizienz zu erhöhen.  Zeitschaltuhren helfen durch moderne Programmierung dabei, deine Stromfresser besser zu kontrollieren und so eine Menge Strom zu sparen

Außerdem nehmen dir die Geräte die lästige Arbeit des Ein- und Ausschaltens ab. Dabei solltest du allerdings beachten, dass eine Zeitschaltuhr ebenfalls Strom verbraucht – die digitalen mehr als die analogen. Für die digitalen Vertreter kommen ca. 48 Watt am Tag zusammen – bei den analogen Zeitschaltuhren sind es im Schnitt 24 Watt täglich

Heizung energie sparen

Großes Potenzial zum Energiesparen im Haushalt verbirgt sich beim Heizen. Durchschnittlich werden hier fast 70 Prozent des Energieverbrauchs verursacht. Mit geringen Investitionen und kleinen Verhaltensänderungen kann hier so manches Prozent an Energie eingespart werden. 

Moderne Technik wie Smart Home Geräte, eine gute Dämmung und eine vernünftige Lüftung lassen das Sparpotenzial durchaus anwachsen.

Weiterhin solltest du auf die Stand-by Funktion von elektrischen Geräten verzichten. Dabei kann dir eine Verteilersteckdose helfen, indem du nachts alle Geräte, die ansonsten auf Stand-by laufen, mit einem Klick ausschaltest.

Hast du schon mal über das Ladekabel in der Steckdose nachgedacht? Auch das ist ein kleiner Stromfresser, denn wenn das Ladekabel täglich mehrere Stunden ohne Smartphone in der Steckdose bleibt, verbraucht es laut dem Energieunternehmen Vattenfall etwa 2,5 kWh pro Jahr. Das sind kleine Summen – aber es läppert sich.

Ein weiterer Move beim Stromsparen sind Öko-Programme bei Spülmaschine und Waschmaschine. Wäschst du leicht verschmutze Wäsche oder auch Geschirr statt mit 60 Grad nur mit 30 Grad im Eco Programm, spart das circa 70 Prozent Stromkosten. Und keine Angst – Wäsche und Geschirr werden mit den modernen Waschmitteln auch bei 30 Grad sauber.

Energie sparen beim Waschen

Großes Sparpotenzial in der Küche: Mit diesen Geräten kannst du Strom sparen

Die Küche birgt ein großes Strom-Sparpotenzial, denn hier kommen neben Kühlschrank und Spülmaschine noch viele weitere elektrische Geräte zum Einsatz, wie z.B. die Kaffeemaschine, Wasserkocher und Mikrowelle. Im Folgenden findest du ein paar Anregungen, um effizienter mit dem Strom in der Küche umzugehen. 

Stand-by ist überflüssig

Als Erstes solltest du dich an den Tipp mit dem Stand-by erinnern. Trenne die Geräte vom Strom und verzichte auf den Stand-by-Modus.

Gerade bei Kaffeevollautomaten kannst du getrost auf die Stand-by-Funktion verzichten und dadurch wieder ein paar Euro sparen und die Umwelt schonen.

Energie sparen Stand by

Sparsam Kaffee kochen

Energie psaren Kaffee kochen

Sparsam Kaffee kochen geht übrigens mit der French Press Methode super. Dafür brauchst du nur einen Wasserkocher und eine French Press Kanne*. Die Zubereitung ist denkbar einfach.

Du nimmst dafür die gewünschte Menge Kaffeepulver und gießt es mit heißem Wasser auf. Nach einer Ziehzeit von 2-4 Minuten drückst du das Sieb der French Press Kanne herunter und gießt den Kaffee in deine Tasse. Fertig.

Wasserkocher richtig nutzen

Apropos Wasserkocher. Mit dem kannst du eine Menge Strom sparen, wenn du ihn zum Erhitzen von Wasser nutzt, anstatt dafür den Herd einzuschalten und das Wasser im Topf oder Kessel warm zu machen. Wenn du dann beim Wasserkocher noch auf die richtige Füllmenge achtest, kannst du im Jahr bis zu 16 Euro Stromkosten sparen. 

Zusätzlich solltest du darauf achten, den Wasserkocher* selbst abzuschalten, sobald das Wasser kocht. Viele Geräte neigen dazu, sich erst einige Sekunden, nachdem das Wasser anfängt zu kochen, abzuschalten. Das benötigt unnötig Energie. 

Energie mit Wasserkocher sparen

Backofen nicht vorheizen

Dass man auf das Vorheizen beim Backofen verzichten kann und soll, hast du vielleicht schon gehört. Auch wenn sich dadurch bei einigen Gerichten die Garzeit etwas erhöhen mag, wird die eingesetzte Energie ohne das Vorheizen auf jeden Fall effizienter genutzt.

Sowohl beim Backofen als auch bei den Herdplatten kannst du in vielen Fällen das Gerät schon einige Minuten vor der Fertigstellung des Gerichts ausschalten. Die Restwärme ist häufig ausreichend zur Fertigstellung des Gerichts.

Kühlschrank mit hoher Effizienzklasse

Kühlschränke in Haushalten sind oft schon viele Jahre alt. Mal ehrlich: Wann hast du deinen Kühlschrank gekauft? Dabei sind sie zum einen nicht sehr teuer und zum anderen kann man mit einem Kühlschrank mit einer hohen Energieeffizienzklasse richtig krass Strom sparen – häufig bis zu 50 Prozent Energie pro Jahr.

Selbst die Umweltbelastungen, die bei der Herstellung entstehen, werden laut Öko-Institut durch den sparsamen Betrieb des Geräts ausgeglichen. Wie sparsam ein Kühlschrank ist, erkennst du an den ausgewiesenen Energieeffizienzklassen (siehe Grafik).

Bei Kühl- und Gefriergeräten ist die Energieeffizienzklasse A die beste Wahl. Da es innerhalb der besten Effizienzklasse Unterschiede bei den Geräten gibt, lohnt es zusätzlich die Verbrauchsdaten zu vergleichen.

Beim Strom sparen hilft dir auch die richtige Größe des Kühlschranks. Eine effizienter, aber halb leerer Kühlschrank verbraucht mehr Strom als ein effizienter, voller Kühlschrank. Leben in deinem Haushalt nur eine oder zwei Personen, kann das Gerät sicher kleiner ausfallen, als in einem großen Familienhaushalt.

Stromsparen im Badezimmer

Das größte Sparpotenzial im Badezimmer liefern Waschmaschine und Wäschetrockner. Je kürzer und kälter du wäschst, desto mehr Energie kannst du sparen. Vor allem in Euro umgerechnet ist das ein interessanter Ausblick.

Und alle, die nicht in Werkstätten, in der freien Natur, auf dem Bau oder ähnlichen Orten arbeiten, haben kaum noch so schmutzige Wäsche, dass diese vorgewaschen und bei 60 Grad gewaschen werden muss.

Waschen und trocknen mit weniger Energie

Sparen beim Waschen

Wäschewaschen und Trocknen beinhalten viel Energiesparpotenzial. Das zeigen unter anderem folgende Daten:

  • Waschen ohne Vorwäsche spart im Jahr 7 Euro Energiekosten und obendrein 11 Kilogramm CO² pro Jahr
  • Waschen von 2 Waschgängen pro Woche bei 30 Grad statt 60 Grad spart 17 Euro jährlich. 

Wer keinen Wäschetrockner nutzt und seine Wäsche an frischer Luft trocknen lässt, kann bis zu 96 Euro Stromkosten im Jahr sparen und vermeidet den Ausstoß von bis zu 116 Kilogramm CO² im Laufe eines Jahres.

Wer auf den Wäschetrockner nicht verzichten kann, sollte auch hier auf energieeffiziente Geräte setzen, denn damit benötigt man nur halb so viel Energie, wie mit einem alten, weniger effizienten Gerät.
Es lohnt sich außerdem, die Waschmaschine pro Waschgang vollzumachen.

Denn trotz einer kleineren Waschladung verwendet die Maschine für den Waschgang die gleiche Temperatur und die gleiche Wassermenge. Um den Wasserverbrauch und Energieverbrauch effizient zu gestalten, solltest du die Waschmaschine immer so voll wie möglich machen.

5 Tipps für einen besseren Energieverbrauch

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, im Haushalt Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen. Sei es durch die Verwendung von smarten Thermostaten, energieeffizienten Geräten oder auch einfach durch einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen. Im Folgenden haben wir ein paar schnelle Tipps zum Energiesparen für dich zusammengetragen. 

Energie Spar Tipps

Unsere Tipps zum Energiesparen

Reminder: Achte beim Kauf von Elektrogeräten auf die Energieeffizienzklassen. Geräte der Klasse A machen sich mit der besten Klasse langfristig bezahlt.

Tipp 1: Sparduschkopf

Mit der Verwendung eines Sparduschkopfs kannst du bares Geld „verdienen“, Strom sparen und das Klima schützen. Ohne Sparduschkopf verbrauchst du 14 Liter Wasser pro Minute und rund 2.283 kWh pro Jahr. Mit dem Sparduschkopf sind es nur 5-7 Liter Wasser pro Minute und etwa 1.1.41 kWh jährlich. Es gibt sogar einen Sparduschkopf von Stiftung Warentest empfohlen: 

Willst du deinen jährlichen Energie- und Wasserverbrauch für das Duschen errechnen lassen? Dann schau hier bei Stiftung Warentest vorbei.

Tipps 2: Durchflussbegrenzer

Zu empfehlen ist ebenfalls die Verwendung eines Durchlaufbegrenzers. Dieser kleine ringförmige Metalleinsatz sorgt dafür, dass der Wasserdurchlauf gedrosselt wird, so dass weniger Wasser aus dem Hahn kommt. Der Einsatz wird ganz einfach am Auslauf des Wasserhahns oder am Schlauch vor dem Duschkopf montiert.

Tipp 3: Does & Donts beim Umgang mit dem Kühlschrank

Der Kühlschrank in deiner Küche gehört an einen kühlen Platz und sollte nicht neben Herd oder Spülmaschine stehen. Cool ist es außerdem, wenn du ihn vor Sonneneinstrahlung schützen kannst, denn mit jedem Grad weniger bei der Umgebungstemperatur lässt sich der Stromverbrauch des Kühlschranks um drei Prozent senken und somit Energie und Geld sparen. 

Wenn es geht, sollte der Kühlschrank nicht in die Küchenmöbel eingebaut werden, sondern frei stehen. Ein zugefrorenes Gefrierfach braucht besonders viel Strom und lässt den Energieverbrauch beim Kühlschrank um sage und schreibe 30 Prozent steigen. Daher ist regelmäßiges Abtauen angesagt. 

Tipps 3. Wasserkocher, Kochtopf & Co energiesparend befüllen

Je weniger Wasser du erwärmen möchtest, desto weniger Strom benötigst du dafür. Darum passe die Füllmenge beim Wasserkocher oder auch beim Kochen von Gemüse und Ähnlichem deinem tatsächlichen Verbrauch.

Tipp 4: LEDs nutzen

Am besten tauschst du alle Glühlampen durch LEDs aus. Eine LED benötigt nicht nur weniger Strom, sie hält auch länger als eine Glühlampe. Eine LED benötigt pro Stunde 6 bis 9 Watt. Eine alte Glühlampe dagegen braucht für dieselbe Helligkeit 60 Watt. 

Das bedeutet, du sparst mit nur einer LED mehr als 50 Watt in einer Stunde. Die Haltbarkeit einer LED liegt bei durchschnittlich 22 Jahren oder 100.000 Stunden. Bei Alltagsgebrauch-Glühlampen wird die durchschnittliche Lebensdauer mit 1.000 Stunden angegeben. 

Tipp 5: Laptop statt PC

Wer im Homeoffice arbeitet, aber auch jeder andere, der viel am Rechner unterwegs ist, sollte sich überlegen, anstatt eines PC lieber einen Laptop zu benutzen. Mit dem Laptop kannst du bis zu 28 Kilogramm CO² Ausstoß im Jahr vermeiden, denn während ein PC im normalen Betrieb bis zu 75 Watt und mehr verbraucht, benötigt ein Laptop mit 30 Watt deutlich weniger Energie

Welche Elektrogeräte kann ich nachts abschalten?

Energie abschalten und sparen

Im Grunde kannst du alles ausschalten, was du in der Nacht nicht nutzt. Dazu gehören neben dem TV-Gerät und dem PC, die Mikrowelle und Kaffeemaschine in der Küche und alle anderen Geräte mit Stand-by Funktion

Selbst den WLAN Router * kannst du nachts getrost abschalten. Denn am Morgen benötigt das Gerät nur 1-2 Minuten, bis es wieder online ist und du wie gewohnt dein WLAN nutzen kannst. Dem Router würde es sogar gut tun, wenn es nicht durchläuft und sich ab und zu abkühlen kann. 

Bei einigen Routern gibt es die Option, das WLAN über eine Zeitschaltuhr zu steuern und somit immer dann auszuschalten, wenn du nicht zu Hause bist oder es nicht benötigst. Und du kannst in den Einstellungen häufig die LED Kontrollleuchten ausschalten. Diese benötigst du im Grunde nicht, denn wenn etwas nicht funktioniert, wirst du das auch so feststellen. 

Energie sparen im Alltag: Darf ich noch heizen?

Bei kühleren Temperaturen nicht zu heizen ist keine Option – das schadet der Gesundheit und dem Raumklima. Zwar sind Mieter per Gesetz nicht zum Heizen verpflichtet, können aber fristlos gekündigt werden, wenn das unterlassene Heizen in einer Wohnung dazu beiträgt, Schaden an der Mietsache herbeizuführen.

Für die Heizperiode in Mietshäusern gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Trotzdem hat der Vermieter zu gewährleisten, dass du deine Wohnung heizen kannst, wenn die Temperatur aufgrund der Witterung zwei Tage hintereinander in der Wohnung unter 18 Grad Celsius liegt. Allerdings handelt es sich hierbei um kein Gesetz, sondern eher um eine Faustregel

Während der Heizperiode vom 01. Oktober und dem 30. April hast du allerdings einen Anspruch darauf, dass die Temperatur in deiner Wohnung tagsüber zwischen 20 und 22 Grad Celsius liegt. 

Laut Umweltbundesamt gibt es folgende Empfehlungen für das Heizen: 

RaumTemepratur in Grad Celsius
Wohnbereich / Kinderzimmer20 – 22
Küche18
Schlafzimmer17
Flur17 – 18

Senkst du die Temperatur in der Nacht in Wohn- und Arbeitsräumen um 4 bis 5 Grad Celsius ab, spart das einiges an Heizenergie. 

Um für ausreichend frische Luft zu sorgen, eignet sich regelmäßiges Stoßlüften am besten – auch wenn es draußen kalt ist. Dafür sollten mehrmals täglich (mindestens dreimal pro Tag) für 5 bis 10 Minuten die Fenster komplett geöffnet werden. Außerdem erwärmt sich frische Luft aufgrund der geringeren Feuchtigkeitsanteil schneller, was wiederum Heizenergie spart.

Das Lüften mit gekippten Fenstern ist eher kontraproduktiv, denn das verstärkt das Risiko der Schimmelbildung durch Kondensation an den Randbereichen der Fenster. 

Wie hoch sind die Kosten für Strom?

Zur Zeit (Stand 30.06.2023) liegt der Strompreis für Neukunden bei durchschnittlich 28 Cent brutto pro Kilowattstunde für einen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 4000 kWh / Jahr bei einem Neuabschluss.
In diesem Preis sind sowohl der Arbeitspreis als auch der Grundpreis enthalten.

Hat dein Stromanbieter die Preise erhöht, lohnt es sich bei Vergleichsportalen wie Verivox vorbeizuschauen. Ich habe es getan und mir einen neuen Anbieter herausgesucht: eprimo – mit dem ich die nächten 12 Monate mehr als 100,00 Euro Stromkosten einsparen werde – allein aufgrund der günstigen Preise.

Strom kosten sparen

Fazit: Stromsparen im Haushalt

Du siehst: Es ist gar nicht so schwer, an der einen oder anderen Stelle Strom und Geld zu sparen und damit auch die Umwelt zu schonen. Wenn du Vorschläge, Fragen oder Anregungen hast, melde dich gerne bei uns. 

Hier kannst du dich nach neuen Partnern für deine Energieversorgung umschauen

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